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Was will die Bevölkerung?
Die Schweizer Bevölkerung hat die Nase schon lange voll! Eine lange Reihe von Meinungserhebungen, und immer mehr kantonale Abstimmungen zeigen es deutlich: Überwältigende Mehrheiten der Schweizer Stimmbürger fordern einen griffigen Schutz vor dem lästigen und gesundheitsgefährdenden Passivrauchen – mit einem Gesetz regeln, das unverwässert und einfach nachvollziehbar ist.
In Appenzell Ausserrhoden nahm über die Hälfte der Stimmenden die Vorlage für rauchfreie öffentlich zugängliche geschlossene Räume an. Ausnahmebewilligungen für Restaurants gibt es nicht. Sie würden das Gesetz verwässern.
Rund 80 Prozent der Stimmenden in Genf nahmen die Volksinitiative an, die rauchfreie Bars, Restaurants und Verwaltungsräumlichkeiten fordert. Die Genfer wollen keine Fumoirs.
In Graubünden haben an der Urne über 75 Prozent das revidierte Gesundheitsgesetz angenommen: Seit März sind öffentlich zugängliche Räume rauchfrei, auch Restaurants – und zwar ohne Ausnahmebewilligungen.
Die Solothurner wollen, dass in ihrem Kanton alle öffentlich zugänglichen geschlossenen Räume rauchfrei sind – inklusive Restaurants. Das Gesetzt ist von über 50 Prozent der Stimmberechtigen gut geheissen worden.
Das Tessin hat sich schon vor einiger Zeit deutlich entschieden: Beinahe 80 Prozent stimmten bereits 2006 für generell rauchfreie Restaurants und öffentlich zugängliche Lokale.
Eine repräsentative, gesamtschweizerische Erhebung von Konso zeigt ebenfalls, dass die Schweizer genug haben vom Passivrauch in öffentlich zugänglichen Räumen. Interessant: auch die Wähler, der Parteien, die sich stark (SVP) beziehungsweise teilweise (CVP, FDP) gegen den Passivraucherschutz sträuben, wollen ein deutliches Gesetz.
Es ist offensichtlich: Es gibt nicht den geringsten Anlass, am Volkswillen zu zweifeln. Niemand begreift, dass ihn das Parlament missachtet und sich gegen die eigene Bevölkerung stellt.
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